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Koch sattelt aufs Fahrrad um

GZM Belling bietet alles, was das Radlerherz begehrt

Ein Fahrradgeschäft mitten in der Fußgängerzone – ein Widerspruch in sich? Für Frank Belling nicht. Sicherlich kommt es den wenigsten beim Shoppen in den Sinn, mal eben ein Fahrrad zu kaufen, aber Zubehör wie Fahrradhelm, Satteltasche oder Ähnliches im Schaufenster locken Kunden doch schon ins Geschäft. „Das haben wir deutlich gespürt“, sagt Belling, nachdem er vor vier Jahren sein Geschäft an der Lange Straße 60 bezog.

Angefangen hat Belling, der ursprünglich Koch gelernt hat, mit einem kleinen Laden an der Bürgerparkstraße. In dem Ein-Mann-Betrieb wechselte er ständig zwischen dem Reparieren von Fahrrädern und Verkaufsgesprächen mit Kunden. Und er hatte Erfolg.  Die Geschäfte liefen und längst ist aus dem Ein-Mann-Betrieb eine Firma mit 27 Mitarbeitern geworden.

Und das Geschäft wuchs ständig. Vom Bürgerpark ging es zur Eschstraße, danach an die Bürgermeister-Heukamp-Straße und jetzt eben an die Lange Straße. Hier bietet GZM Belling alles an, was das Radlerherz begehrt. Vom Kinderanhänger und Laufrad für die Kleinsten, bis zum hochwertigen Rennrad oder die sehr beliebten Fahrräder mit „eingebautem Rückenwind“, die Pedelecs oder E-Bikes.

Neben dem Verkauf ist die Werkstatt ein zweites Standbein von GZM Belling. Außerdem hat er in seinem Geschäft eine Poststelle eingerichtet, die sehr gut angenommen wird.

In den knapp 20 Jahren, die Belling jetzt in Cloppenburg wirkt, ist aus dem Ein-Mann-Laden ein Familienbetrieb geworden. Seine Frau Sonja ist ebenso mit im Betrieb wie die drei Kinder Jasmin, Sarah und Nils. „Wir haben sie nicht überredet, sie wollten diesen Job“, sagt Frank Belling. Und noch etwas Besonderes kann er in seiner Firma aufweisen: Das Verhältnis zwischen Männern und Frauen ist fast ausgeglichen, was in der Fahrradbranche eher selten ist. „Vielleicht ist das ja der Schlüssel zum Erfolg“, meinte Sonja Belling.

www.gzm-cloppenburg.de

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